Digitaler Berater Kassra Taheri

Kassra Taheri wurde am 19. Mai 1989 in Teheran geboren, kam vor 20 Jahren nach Deutschland und lebt heute in Steinfurt. Bereits seit seinem 14. Lebensjahr hat er sich der digitalen Welt verschrieben und liebt es, immer wieder neue Einblicke zu gewinnen. Im Interview verrät er uns wie er den Transfer der theoretischen Studieninhalte auf seine Arbeit bei Ücker und Partner Markenkommunikation übertragen wird.

 

Welches waren die drei großen Themen deines Studienfachs Computer Science?

Als erstes ist hier der Schwerpunkt Cyber Security zu nennen. Dabei ging es um die globale Sicherheit und die Risiken in der Online-Welt. Wir stellten uns die Frage, wie man sie findet und dann dagegen vorgeht.

Ein zweites Thema war das Structured Coding. Wir haben unsere Programmierkenntnisse verfeinert und lernten wie wir Programme übersichtlich und strukturiert aufbauen, sodass eine andere Person keine Probleme hat, daran weiterzuarbeiten.

Das Thema Software testing and reverse Engineering behandelte hingegen die genaue Abfolge, mit der man ein selbst programmiertes System überprüft und Fehler ausfindig macht. Dies spielt in jedem Bereich der Software-Entwicklung eine sehr wichtige Rolle.

 

Aus deiner Perspektive: Wo geht die Reise in puncto Digitalisierung hin?

Aus meiner Sicht und dem Hintergrundwissen, welches ich mir in meinem Studium angeeignet habe, würde ich persönlich die Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz in jedem Bereich der Digitalisierung an vorderste Front stellen. Aufgrund der automatischen Abläufe und Selbstentwicklungsmöglichkeiten von Software bietet sich hiermit ein breites Spektrum an Möglichkeiten, Arbeitsabläufe zu vereinfachen.

 

Worauf müssen Unternehmen heute achten, um morgen up to date zu sein?

Jeder denkt heutzutage, dass man sich eigentlich 24 Stunden am Tag mit der neuen digitalen Welt auseinandersetzen muss. Diese Aussage ist auf der einen Seite richtig, auf der anderen auch wieder nicht. Denn die Digitalisierung der Arbeitsabläufe entwickelt sich jeden Tag weiter. Das A und O in jedem Unternehmen sollte die Verteilung der Aufgaben sein. Es darf sich nicht nur eine Person mit der Digitalisierung des Unternehmens beschäftigen. Hierzu benötigt es Spezialisten, die keinerlei andere Aufgaben haben als die Weiterentwicklung der Firma im Bereich der digitalen Medien zu begleiten. Viele Unternehmen vergeben diese Aufgabe gerne an eigene Angestellte mit etwas besseren Internetkenntnissen, welche neben dieser auch viele weitere Aufgaben zu bewältigen haben. Dies führt dann meistens dazu, dass die Weiterentwicklung der eigenen digitalen Ressourcen in fast allen Fällen zu kurz kommt.

 

Welche Aufgaben wirst du bei ÜP betreuen?

Ich werde den Bereich der digitalen Medien abdecken. Hierbei geht es aber weniger darum, jeden Tag auszuarbeiten, was neu ist. Es geht viel mehr um die Ausarbeitung von individuell anwendbaren Kundenlösungen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass jeder Kunde anders ist und andere Bedürfnisse hat. Dementsprechend sind Flexibilität und lösungsorientiertes Denken gefragt.

Aber auch bei Ücker und Partner intern möchte ich etwas bewegen. Um es mit den Worten von Mr. Gates zu sagen: „Bringing together the right information with the right people will dramatically improve a company’s ability to develop and act on strategic business opportunities.”

 

Wie lassen sich deine Studieninhalte auf deine Arbeit bei ÜP übertragen?

Als Berater und Entwickler im Bereich der digitalen Medien ist es sehr wichtig zu wissen, welche Möglichkeiten es gibt und wie man diese am besten nutzt. Jedoch stehen auch in jedem Unternehmen die Datensicherung und die allgemeine Online-Sicherheit an höchster Stelle. Fast täglich hört man von den Risiken im Internet und Angriffe auf große Netzwerke. Hier greife ich auf meine Kenntnisse aus dem Studium zurück und biete unseren Kunden ein hohes Maß an Sicherheit an. Auch im Bereich der digitalen Lösungen ist es von großer Bedeutung, ein strukturiertes und verständliches Konzept aufzubauen und dieses dem Kunden zu vermitteln. Meiner Meinung nach muss man in der Lage sein, dem Kunden komplexe Arbeitsabläufe so einfach wie möglich zu erläutern, um das Verständnis der Notwendigkeit in ihm zu wecken. Ich sehe mich nicht nur als Entwickler von neuen Online-Modellen, sondern auch als eine Brücke zwischen dem Kunde und der großen, weiten digitalen Welt.

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